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Wein-Lexikon
In unserem Weinlexikon finden Sie die Fachbegriffe einfach erklärt.
Sollte dennoch einmal eine Information fehlen, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!
Gerne fügen wir weitere Begriffe hinzu.
A.O.C.
Appellation d´Origene Controlee. ist die französische Bezeichnung für "kontrolliertes Herkunftsgebiet".
Alkoholgehalt
Der Alkoholgehalt eines Weines ist ein Maß für den Reifegrad der Trauben. In bestimmten engen Grenzen darf der Alkoholgehalt durch Zugabe von Zucker erhöht werden. Der Alkoholgehalt muß in Volumsprozent (% Vol) auf dem Etikett der Weinflasche angegeben werden.
Amtliche Prüfnummer
Die deutschen Qualitäts- und Prädikatsweine tragen als Nachweis für die bestehende amtliche Prüfung eine Prüfungsnummer. Die mehrstellige Zahl setzt sich dabei aus aus folgenden Angaben zusammen: die Betriebsnummer des Herstellers, die Prüfstelle, der Ort, der Erzeugerbetrieb, die geprüfte Partie und das Jahr der Prüfung.
André
André ist eine sehr junge Rotweinsorte, die aus einer Kreuzung von Lemberger und St. Laurent entstanden ist. Der André bringt einen granat-roten, blumigen Wein mit sehr fruchtigem Bukett hervor, das an den Duft von schwarzen Kirschen, Himbeeren, Erdbeeren und Pflaumen erinnert. Dieser Wein passt wohl temperiert zu Gerichten der modernen leichten Küche.
Bacchus
Diese Rebsorte verbindet die Vorzüge von Silvaner, Riesling und Müller-Thurgau in sich, aus denen sie gezüchtet wurde. An Saale und Unstrut entwickelt die Bacchus-Traube einen lebhaften, fruchtigen Geschmack. Unverkennbar ist die Abkunft des Bacchus vom Riesling, dessen blumige Muskatnote er übernimmt. Ein dezenter Hauch von Kümmel verfeinert das Bukett des glanzhellen Weines, der für Freunde eines frischen und doch würzigen Rebensaftes genau das Richtige ist.
Barrique
In der ursprünglichen Bedeutung ein Weinmaß (barrique = Faß). Heute versteht man darunter Eichenholzfässer, die dem Wein einen typischen Geschmack verleihen. Vor allem geeignet für kräftige Rotweine.
Bukett
Die gesamten Duftstoffe des Weines, die ihm den typischen Charakter verleihen. Das Bukett ist vom Reifegrad der Trauben abhängig.
Charakter
Der Charakter eines Weines beschreibt diesen in seiner Eigenart, seinem Duft- und Geschmacksbild. In Abhängigkeit von Sorte, Gebiet, Lage und Jahrgang sind Charaktere sehr unterschiedlich.
Cremant
Ein im traditionellen Flaschengärverfahren hergestellter französischer Schaumwein, der nicht aus der Champagne kommt.
D.O.C.G.
Denominazione di origene controllata e garantita. Die besten italienischen Qualitätsweine bekommen diese italienisch kontrollierte Herkunftsbezeichnung.
Dekantieren
Beim Dekantieren füllt man Rotwein von der Flasche in eine Karaffe, um eventuell auftretende Ablagerungen abtrennen zu können. Durch den Sauerstoffzutritt kann der Wein seine optimale Geschmacksnote erreichen.
Eiswein
Eiswein wird aus Trauben hergestellt, die bei der Lese gefroren waren und deren Saft ein Mostgewicht von mindestens 25°KMW aufweist.
Erzeugerabfüllung
Die Bezeichnung Erzeugerabfüllung darf auf den Etikettstehen, wenn der angeführte Winzer die Trauben selbst geerntet, verarbeitet und abgefüllt hat.
Filtration
Die Filtration ist ein pysikalisches Verfahren zum Abtrennen von Trüb- und Schwebstoffen aus dem Wein unter Verwendung einer Filtrieranlage.
fruchtig
Ein Wein wird als fruchtig bezeichnet, wenn er den Geschmack oder Duft von frischen Trauben oder Obst hat.
Gerbstoffe
Gerbstoffe sind phenolische Inhaltsstoffe, die vor allem in den Stielen und Kernen der Weintraube vorkommen. Bei Rotweinen sind sie durchaus erwünscht, bei Weißweinen wirken sie sich eher negativ aus.
Grauburgunder
Der Grauburgunder, auch als Ruländer bekannt, stammt wahrscheinlich aus der weit verzweigten Burgunderfamilie. Aus seiner rotgrauen Traube entstehen sehr markante, volle Weine. Aus den Trauben werden, je nach Reife, unterschiedliche Weine – leicht, spritzig oder schwer, mit einem Duft nach Walnüssen, Holunder und Rosen. Aroma und Geschmack bilden bei diesem ansprechenden Wein eine harmonische Einheit. Passend zum Braten oder bei höherer Qualität zu Wild.
Gutedel
Gutedel ist eine der ältesten Weißweintrauben und wurde bereits vor 2.800 Jahren in Ägypten angebaut. Seit dem 17. Jahrhundert wächst der Weiße Gutedel auch in Deutschland. Er liefert eine äußerst wohlschmeckende Tafeltraube, die süffige, leichte Weine ergibt. Der Weiße Gutedel ist eine besondere Spezialität unseres Anbaugebietes, der sich dem Liebhaber als ein neutraler, angenehm leichter Wein präsentiert.
Gärung
Gärung ist ein wichtiger Prozeß für die Weinproduktion, bei dem der im Traubensaft enthaltene Zucker von Hefen in Alkohol umgewandelt wird.
Harmonie
Die Harmonie bewertet das Zusammenspiel aller Duft- und Geschmackskomponenten eines Weines. Duft, Säure, Alkohol, Aroma etc. stehen zueinander in einem ausgewogenen Verhältnis.
Hart
Hart werden Weine bezeichnet, denen der Charme fehlt. Mitunter können junge Weine hart sein, die sich aber im Alter ausgeglichen und harmonisch präsentieren.
Hölder
Hölder wurde 1955 an der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsberg durch August Herold gezüchtet. Die weiße Rebsorte entstand durch Kreuzung der Sorten Riesling und Ruländer. Die Trauben sind klein bis mittelgroß. Die Sorte beansprucht ähnliche Lagen wie der Silvaner, sogenannte Riesling Randlagen. Die Weine sind kräftig, fruchtig und haben einen ausgeprägten Riesling Charakter. Seit 1987 besitzt die Sorte Sortenschutz und wurde in die Sortenliste eingetragen. In Deutschland wird die Sorte auf ganzen 12 Hektar (2001) angebaut. Die Winzervereinigung Freyburg-Unstrut eG baut die Sorte auf einer Fläche von 0,95 ha an. Nur in Spitzenjahren wie 2005 wird der Wein gesondert ausgebaut. Gewidmet wurde die Rebsorte dem Dichter und Sohn der Stadt Lauffen am Neckar, Friedrich Hölderlin.
Imiglykos
In Griechenland werden halbsüße bis süße Weiß- Rosé- und auch Rotweine als Imiglykos bezeichnet.
Jahrgang
Bezeichnet das Jahr, in dem die Weintrauben gelesen wurden. Jahrgänge sind immer unterschiedlich, da jedes Jahr andere Witterungseinflüsse herrschen.
Kabinett
Bezeichnung eines Qualitätsweins mit mindestens 17°KMW, bei dem keine Anreicherung stattgefunden und der maximal 9g/l Restzucker hat. Der Gesamtalkoholgehalt beträgt höchstens 13%-vol.
Kerner
Der Kerner wurde 1929 aus Trollinger- und Rieslingtraube neu gezüchtet. An Saale und Unstrut wächst Kerner zu einem frisch-fruchtigen, rieslingartigen Wein mit einer leichten Apfel-Pfirsich-Note heran. Die trockene Spätlese ist kräftig und nussartig im Geschmack – ein guter Partner zu kräftigem Braten und gehaltvollem, rustikalem Essen.
Kernling
Der Kernling ist als Mutation aus der Kernerrebe hervorgegangen. Seine Trauben sind im Gegensatz zu weißen Kernertrauben bläulich-rot durchfärbt. Der Kerlingwein wird als fruchtig, vollmundig und gehaltvoll beurteilt.
KMW
Klosterneuburger Mostwaage ist eine Maßzahl für die Traubenreife, mit der man den Zuckergehalt der Weintrauben bestimmt.
Lagerung
Viele Weine besitzen nicht sofort ihre optimale Trinkreife. Je höher die Temperatur, desto schneller reift der Wein. Ideal ist eine Temperatur zwischen 8° und 14°C. Die Weinflaschen werden im Dunkeln und liegend gelagert. Die ideale Luftfeuchtigkeit beträgt 70-80%. Allgemein steigt die Lagerfähigkeit mit zunehmendem Gehalt an Schwefeldioxid, Alkohol, Extrakt, Gerbstoffen, Säure und Restzucker.
Lemberger
Der Lemberger hat zwei Seelen in seiner Traube: die Kraft eines edlen Burgunders und die Leichtigkeit eines feinfruchtigen Portugiesers. Die schwarzblaue Rebsorte kam um 1840 von Österreich nach Deutschland. Lemberger von Saale und Unstrut ist ein besonderer Tropfen, denn sein fein-nuanciertes Bukett verströmt ein appetit-anregendes Aroma von schwarzen Johannisbeeren und Holunder.
Maische
Nach der Lese werden die Trauben gerebelt und gequetscht. Diese zermahlenen Trauben heißen Maische.
Müller-Thurgau
Der Müller-Thurgau ist eine Kreuzung zwischen Riesling und Madeleine Royal mit einem dezenten, exklusiven Muskatton. Mit zunehmender Reife geht das typische Müller-Thurgau-Bukett etwas verloren und bei Spätlese nimmt der Wein sogar einen edlen, rieslingähnlichen Charakter an. An Saale und Unstrut entstehen aus Müller-Thurgau-Trauben leichte, elegante, muskatbetonte Weine, die nach Äpfeln, schwarzen Johannisbeeren und grünen Wallnüsse duften. Mit seiner milden Säure passt der Wein bestens zu leichten Speisen wie Fisch. Er sollte jung getrunken werden.
Nachgärung
Nachgärung ist eine erneute Gärung nach der Hauptgärung. Diese kann zu einer Erhöhung des Alkoholgehaltes führen, welche durch einen weiteren Zuckerabbau zustande kommt. Eine Nachgärung kann erwünscht sein, kann im unerwünschten Fall aber zu Qualitätsverlusten führen.
Oechsle
Der Zuckergehalt der Trauben wird in Oechsle angegeben. Die Mostwaage, mit der man messen kann, um wieviel Gramm ein Liter Most bei 20°C schwerer ist als ein Liter Wasser wurde nach Christian Ferdinand Oechsle benannt.
Ortega
Der Ortega ist eine junge, in Deutschland entstandene Kreuzung aus Müller-Thurgau- und Siegerrebe. An den geschützten Lagen der Saale-Unstrut-Region wachsen gelbe Trauben, die einen Wein mit einem honigartigen, malzigen Aroma geben. Hier wird er vorrangig zu Beerenauslesen, Trockenbeerenauslesen und Eisweinen ausgebaut.
Oxidation
Bei der Oxidation nimmt der Wein Sauerstoff auf. Dies kann sich nachteilig auf den Wein auswirken, da sich dadurch Farb-, Geruchs- und Geschmachsstoffe im Wein verändern. Bei manchen Weinen, z.B. Sherry, ist eine Oxidation aber erwünscht.
Pasteurisierung
Die Pasteurisierung wird zur Sterilisation verwendet. Bakterien und Hefen sterben aufgrund der Erhitzung ab und somit wird die Flüssigkeit haltbar.
Pinot Blanc
Pinot Blanc ist die französische Bezeichnung für Weissen Burgunder. Ein eher bukettneutraler, gehaltvoller und extraktreicher Wein mit einer pikanten Säure.
Portugieser
Der Portugieser soll – wie schon sein Name verrät – um 1772 von Portugal oder Spanien nach Österreich gekommen sein, von wo er sich seit der Mitte des 19. Jahrhunderts nach Deutschland verbreitete. Die anspruchslose pflaumenblaue Traube gibt – früh gelesen – einen hellroten, fein-fruchtigen, angenehmen Wein. Der Qualitätswein entwickelt hingegen eine würzige, fruchtige Wärme mit angenehmer Fülle. Weinfreunde genießen diesen Wein nicht nur zu kräftigeren Fleischgerichten, sondern im Sommer gekühlt zur leichten Erfrischung.
Qualitätsschaumwein
Ist ein Schaumwein gehobener Qualität, der gewisse Mindestvoraussetzungen erfüllt und eine amtliche Prüfnummer trägt.
Qualitätsstufe
Es gibt verschiedene Qualitätsstufen, welche sich nach dem Mostgewicht, dem Reifezustand und der Art der Traubenlese richten: Tafelwein, Landwein, Qualitätswein (z.B. Kabinett), Prädikatsweine (z.B. Spätlese, Trockenbeerenauslese, Eiswein)
Qualitätswein
Qualitätsweine sind Weine, die gesetzlichen Mindestanforderungen entsprechen müssen und sowohl einer sensorischen als auch einer analytischen Probe unterzogen werden. Das Mindestmostgewicht für einen Qualitätswein muss 15°KMW betragen.
Rebschnitt
Jährlich notwendige Reduktion der Knospenanzahl, die während der folgenden Vegetationsperiode eine ausgeglichene Entwicklung erwarten lässt.
Regent
Der Regent wurde als Sorte erst 1996 freigegeben. Er ist eine Kreuzung aus der weißen Sorte Diana (Silvaner x Müller-Thurgau) und der roten Sorte Chambourcin. Der Name leitet sich dem berühmten 140,5 Karat-Diamanten aus Indien ab, den Ludwig XV auf seiner Krone, später Marie-Antoinette als Schmuckstück und Napoleon als Degenknauf trugen.
Anbauschwerpunkte des Regent liegen in der Pfalz und Rheinhessen sowie in Württemberg und Baden.
Der Regent liefert dunkelrote, gehaltvolle, samtig weiche Weine mit einer tiefen Rotfärbung. Geschmacklich reicht er am ehesten an südländische Weine heran. Das Bukett zeigt Beerenduft, manchmal auch eine Cassisnote. Im Barriqueausbau liefert der Regent zum Teil sehr hochwertige Rotweine.
Regentweine eignen sich als Begleiter von Lamm und Wildgerichten, Rinderbraten und dunklen Soßen. Sie passen auch zu gut gereiftem Bergkäse.
Riesling
Der Riesling ist die edelste Weißweinsorte und die wohl bekannteste deutsche Rebe. Vermutlich ist sie am Oberrhein aus Wildreben entstanden. Heute werden aus der Rieslingtraube Weine aller Qualitätsstufen gewonnen. Der Saale-Unstrut-Riesling ist ein lebendiger, frisch-spritziger Wein mit einem auserlesenen Pfirsich-Aprikose-Bukett und zartem Mandelton. Je nach Jahrgang entstehen aus seinen Trauben anregend fruchtige Tischweine oder edelste Spitzenweine mit Rasse und Eleganz. Ein besonderer Genuss sind die Riesling-Weine zu leichten und etwas kräftigeren Speisen, Salaten und auch zu Fisch.
Silvaner
Die Silvaner-Rebe kam etwa um 1670 über Österreich nach Deutschland. Wie bei allen Weinsorten ist auch der Charakter der Silvanertraube und des aus ihr gekelterten Weines vom Boden abhängig, auf dem sie wächst. Der Silvaner kann an Saale und Unstrut zu einem relativ neutralen Wein mit höchster Qualität ausgebaut werden, der den Genießer an Basilikum, Holunder und Rosenblüten denken lässt.
Spätburgunder
Die »Königin« unter den roten Traubensorten, der Spätburgunder, gehört zu den ältesten Kulturreben. Seit der Antike in Europa bekannt, wird sie in Burgund seit dem 4. Jahrhundert angebaut und bis heute zu den kostbarsten und begehrtesten Rotweinen der Welt verarbeitet. Aus der dunkelblauen, stark duftenden, aromareichen Traube wird in unserer Region ein rubinroter, vollmundiger, samtig-eleganter Wein mit einem feinen Bittermandelgeschmack gekeltert. Der Jungwein duftet nach Brombeeren, im Alter erhält der Spätburgunder eine edle, weiche Nussnuance. Der Wein passt zu kräftigen Braten, zu Wild oder Käse.
Spätlese
Weine aus Trauben in vollreifem Zustand mit einem Mostgewicht von mindestens 19°KMW. Spätleseweine dürfen wie alle anderen Prädikatsweine nicht aufgebessert werden.
Tafelwein
Tafelweine sind die unterste Qualtitätsstufe. Sie müssen mind 6 vol% aufweisen, unterliegen keiner Mengenbeschränkung und dürfen auf dem Etikett keine Sortenangabe enthalten.
Traminer
Der Traminer eine der ältesten Kultursorten der nördlichen Weinanbaugebiete, gibt den Spezialisten bis heute Rätsel auf. War sie in der Antike schon in Südtirol beheimatet oder ist sie erst von Griechenland nach Zentraleuropa gekommen? Wie dem auch sei - die Traminertraube fühlt sich schon seit dem Mittelalter an Saale und Unstrut heimisch. Hier entsteht aus ihr ein angenehm würziger Spitzenwein, der nach Rosen, Akazienhonig und Quitten duftet.
Trester
Als Trester werden die festen Traubenrückstände bezeichnet, welche bei Rotweinen nach der Gärung, bei Weißweinen nach der Kelterung übrig bleiben. Dieser Trester kann zu Branntwein destilliert werden.
Trinktemperatur
leichter Weißwein 8-10°C gehaltvoller Weißwein 10-12°C einfacher Rotwein 14-16°C kräftiger Rotwein 16-18°C Schaumwein 6- 8°C
Trockenbeerenauslese
Ist eine Beerenauslese aus größtenteils edelfaulen, weitgehend eingeschrumpften Beeren, deren Saft ein Mostgewicht von mindestens 30°KMW aufweist.
Umschlagen
Die bakterielle Erkrankung eines Weins kann sich in Zersetzung der Weinsäure und Bildung von Essigsäure und Kohlensäure äußern. Dadurch tritt nachträglich eine Trübung des vormals klaren Weins ein. Eine derartige Trübung kann auch durch Ausscheidung chemischer Stoffe auftreten. In beiden Fällen ist der Wein "umgeschlagen" und ungenießbar geworden.
Umweltschonender Weinbau
Immer stärker werdende Form des Weinbaues. Dabei versucht man alle Faktoren optimal auszunutzen, die ein Krankwerden der Trauben verhindern. Dies wären z. B. Sorten- und Unterlagswahl, Laubarbeit, Rebschnitt, Schonung und Förderung von Nützlingen.
Umziehen
Das Umziehen eines Weines von einem Behälter in einen anderen, um dabei Trübstoffe zu entfernen.
V.D.Q.S.
Abkürzung für vin délimité de qualité supérieure. Nur ganz bestimmte Weine aus genau umrissenen Anbaugebieten, vorgeschriebenen Rebsorten mit festgelegten Anbaumethoden, Hektarhöchsterträgen und Vinifikationsverfahren dürfen auf ihrem Etikett den V.D.Q.S.-Stempel mit dem Vermerk Label de Garantie führen. Die Weine werden ständig von einem neutralen Gutachterausschuß gekostet und geprüft. Derzeit besitzen noch 43 Weine das V.D.Q.S.-Siegel, die eine Fläche von gut 9200 ha einehmen.
Verschnitt
Ein Vermischen verschiedener Sorten, Jahrgänge oder Weine verschiedener Herkunft, sofern dies im gesetzlichen Rahmen erlaubt ist.
Vin nouveau
Französisch für neuen Wein, der erst kürzlich seine Gärung beendet hat und fertig ist, z.B. Primeur.
Weinstein
Ein Salz der Weinsäure, welches sich mit Kalium verbindet und bei tiefen Temperaturen ausfällt. Weinstein hat keinerlei negativen Einfluss auf den Geschmack eines Weines.
Winzergenossenschaft
Eine Winzergenossenschaft ist die Gemeinschaft von Erzeugern, die es sich zum Ziel gemacht haben, die erzeugeten Weine gemeinsam zu verarbeiten und zu vermarkten.
Zucker
Hefen verwerten den Zucker und bauen ihn zu Alkohol und CO2 um, dies ist der Grundvorgang in der Weinbereitung. Wird nicht der gesamte Zuckergehalt in Alkohol umgebaut, hat man einen Wein mit Restzucker.
Zweigelt
Der Zweigelt wird im traditionsreichen Weinland Österreich aus den Rebsorten St. Laurent und Blauer Lemberger gezogen; er ist nach seinem Züchter benannt. An Saale und Unstrut ist die rötliche Traube erst seit kurzem heimisch. Aus ihr wird ein körperreicher Wein, der dem Burgunder ähnelt. Sein Aroma ist allerdings kräftig genug, um es mit einem Gänsebraten aufzunehmen.

