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Willkommen in der "TOSCANA des NORDENS"

Zwei Flüsse geben dem Anbaugebiet seinen Namen, denn die meist terrassierten Weinberge liegen vorallem in den engen Flusstälern von Saale und Unstrut. Hier verläuft der 51. Breitengrad nördlicher Breite, das Anbaugebiet ist somit das nördlichste Qualitätsanbaugebiet Deutschlands.

 

 

 

Die Reben geben der Flusslandschaft ihren unverwechselbaren Charakter und das seit über 1000 Jahren. Seine erste urkundliche Erwähnung fand der Weinbau an Saale und Unstrut im Jahr 998.

Traditionell trocken ausgebaute Weine mit gebietstypischer, fein nuancierter Fruchtigkeit und Spritzigkeit sind das Markenzeichen des Gebietes, das mit ca. 650 Hektar zu den kleineren Weinanbaugebieten Deutschlands zählt.

Der größte Teil der Weinberge liegt im Süden Sachsen-Anhalts, einige Hektar in Thüringen und Brandenburg.

Rund 30 Rebsorten laden zum Probieren und Vergleichen ein. Die Hauptsorte ist der Müller-Thurgau, der hier dank des geringen Ertrags erstaunliche Feinheiten birgt. Besonders stolz sind die Winzer von Saale und Unstrut auf ihren Weißburgunder, auch Silvaner und Riesling gehören zu den Klassikern der Region.

Auf einem Viertel der Rebfläche stehen Rotweinsorten, vor allem Portugieser, Dornfelder, Spätburgunder, Zweigelt und André, welcher deutschlandweit nur im Saale-Unstrut-Gebiet angebaut wird. Es sind Raritäten, die meist schnell ausverkauft sind.

Entlang der Weinstrasse Saale-Unstrut verlaufen die "Straße der Romanik" sowie die "Himmelswege". Burgen und Schlösser, wie die Neuenburg oder Rudelsburg, bedeutende Bauwerke, wie der Naumburger Dom, sowie mystische Stätten, wie der Fundort der "Himmelsscheibe von Nebra" erzählen von der kulturellen Geschichte des Landes.